Die Informationsgewinnung über das Internet soll allen Menschen zugänglich gemacht werden. Wegen völlig unnötigen Barrieren sind die Menschen mit Behinderung häufig von dieser Art der Informationsgewinnung ausgeschlossen.
Die Entwicklung des Computers und des Internets eröffnete auch für die blinden und sehbehinderten Menschen ein neues Medium der Informationsgewinnung. Für behinderte Menschen ist das Internet oft das einzige Kommunikationsmittel, um mit der Außenwelt kommunizieren zu können. Somit gewinnt der viel diskutierte Begriff der Barrierefreiheit im Internet für die acht Millionen behinderten Menschen zunehmend an Bedeutung.
Mit dem sogenannten Screenreader werden Informationen, die normalerweise auf dem Bildschirm angezeigt werden, entweder in synthetischer Sprache ausgegeben oder in Blindenpunktschrift dargestellt. Blindenpunktschrift (Braille) wird ausschnittsweise auf einem taktilen (Taktil = tasten, greifen, halten) Display wiedergegeben.
Da die Screenreader nur Text lesen können, bleiben unkommentierte Grafiken und Bildern nach wie vor verborgen. Auch stellen komplexe Tabbellenstrukturen, Frames, Flashintros und rein Script-basierte Navigationen unnötige Barrieren dar, sofern keine Alternativen angeboten werden.